Der Vagabund

Musik: Kai Wohmann, Text: Dennis Knickel

Ein Vagabund
Irrt durch die Stadt
Die Nachrichten von gestern
Er hat sich ein Bett daraus gemacht

Er weiĂź nicht, wo er hinsoll
Die Optionen limitiert
Die Sonne strahlt von Himmel
Während er unter ihr erfriert

Und was kommt dann?
Wo fĂĽhrt er hin?
Der Weg, den ihr das Leben nennt
Er verlor lang schon seinen Sinn

Versperrt durch Eure Regeln
Eure doppelte Moral
Findet er niemals heraus
Stagnation als sein Schicksal

Er flüchtet sich in Träume
Denkt an die Vergangenheit
Doch was war da schon besser?
Arm geboren, trist die Kindheit

Und was kam dann?
Wo fĂĽhrte es hin?
Der Weg, den ihr das Leben nennt
Hatte für ihn noch nie ’nen Sinn

Die Mutter mit drei Jobs
Der Vater an der Flasche
Im Urlaub war er nie
Das Klischee der Unterklasse

Selten in der Schule
’Nen Abschluss nie gemacht
Irgendwen geschwängert
Dann ein Jahr im Knast verbracht

Und was kam dann?
Wo fĂĽhrte es hin?
Der Weg, den ihr das Leben nennt
Hatte für ihn noch nie ’nen Sinn

Wer hat eigentlich Schuld
An der Misere, seinem Leid?
Er fragt danach schon lang nicht mehr
Ist gewohnt die Einsamkeit

Er öffnet seine Augen
Tränen auf den Wangen
Der Blick, er geht nach oben
Der Himmel wolkenverhangen

Was soll sich ändern?
Wer reicht ihm die Hand?
Der Weg, den ihr das Leben nennt
Er endet vor ’ner Wand

Sein letzter Schritt
FĂĽhrt ihn nach vorn
Keiner wird ihn je vermissen
Als wäre er nie gebor’n

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