Utøya

Musik: Kai Wohmann, Text: Dennis Knickel

Ein schöner Freitagmorgen
Sein Wecker weckte .
Ein Hof in der Natur,
Die Morgensonne schien.

Er schaut aus seinem Fenster,
An diesem schönen Tag.
Es würd’ ein ganz besond’rer,
Sicher, dass er richtig lag.

Das Auto schwer beladen,
Die Fahrt geht in die Stadt.
Geparkt im Regierungsviertel,
Keiner ahnt, was er vorhat.

Utøya

Er prĂĽft noch mal die Kabel,
Kein Fehler darf gescheh’n.
Nach dieser langen Planung,
Will er den Block in Flammen seh’n.

Die Bombe explodiert,
Er ist schon wieder fort.
Die Medien berichten,
Die Polizei am falschen Ort.

Er gibt sich aus als Bulle
Und steht an diesem Pier.
Er will auf diese Insel,
Linke Jugend trifft sich hier.

Auf Utøya

Ein ahnungsloser Bootsmann,
Hat sich nichts dabei gedacht.
Fährt ihn auf diese Insel,
Er hat den Tod mitgebracht.

Das Buch, das er geschrieben,
Verschickt in alle Welt.
Es geht ihm um die Botschaft,
Er will dafĂĽr kein Geld.

Er steht vor diesen Kindern,
Sagt, er muss sie informier’n,
Bombenattentat in Oslo,
Doch auch sie soll’n heut krepier’n.

Auf Utøya

Dann eröffnet er das Feuer,
Er lässt ihn’ keine Chance.
Panik, Chaos, Tote!
Er ballert sich in Trance.

Ein brutal verdrehtes Weltbild,
Rechtsradikales Denken
Hat 70 Leben ausgelöscht
Du ließt Dich vom Bösen lenken.

Deiner »Meinung« bleibst Du treu
Und jetzt sitzt Du in ’ner Zelle.
Wie kann man so blind hassen?
Ich wünsche Dir die Hölle!

Utøya


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