Tag 49: José, der Vollidiot und Alfredo, die Laberbacke

Anarchistenherz

Dienstag, 27. März 2007
Guardalavaca â€“ Playa Blanca â€“ Banes

Was fĂĽr eine beschissene Nacht â€¦ und was fĂĽr ein krasser Tag!:
Unser Zimmer stinkt so unangenehm, dass wir beide uns beim Einatmen ernsthaft ekeln. Hinzu kommt noch, dass irgendwo hier drinnen wohl ein Moskitonest sein muss, zumindest werden wir ständig vom Jucken der Stiche geweckt. Länger als eine Stunde schlafen wir wohl kein einziges Mal am StĂĽck. Und dafĂĽr zahlen wir ab der nächsten Nacht 57 CUC[1]. „Ohne uns!“, denken wir uns und beschlieĂźen, diese Anlage heute wieder zu verlassen.
Also packen wir unsere Koffer und gehen zur Rezeption. Dort arbeitet heute eine Frau, der wir den SchlĂĽssel geben und sagen, dass wir auschecken möchten. „Schon?“, fragt sie und fĂĽgt noch an, dass wir 57 CUC zu zahlen hätten. „Wir haben gestern Abend bereits bezahlt“, antworte ich. Sie ist verwundert, schaut noch einmal die Blätter durch und sagt, dass hier nichts vermerkt sei. Wir sollen ihr unsere Quittung zeigen. Eine Quittung haben wir aber dummerweise nicht bekommen. In Casa Particulares haben wir auch nie eine Quittung bekommen, von daher haben wir in diesem staatlichen Hotel auch keine verlangt. Sie ruft den Chef. Dieser liest sich ebenfalls durch den Papierkram und sagt, dass es keine Bescheinigung dafĂĽr gibt, dass wir bezahlt hätten. Er sagt, dass wir 57 CUC zahlen mĂĽssen. Danach könnten wir â€“ wenn wir wollen â€“ zur Polizei gehen. Auf solche Späße haben wir jedoch keine Lust, und so lassen wir ihn wissen, dass wir gestern bereits fĂĽr die Nacht in Cash gezahlt haben und ihm mit Sicherheit kein weiteres Geld mehr geben werden. „Ich kann sie nicht gehen lassen, wenn sie nicht zahlen“, lautet seine Antwort. Er soll den Rezeptionisten von gestern anrufen und fragen, schlage ich vor. Der hat kein Telefon, erfahren wir. Wir weigern uns weiterhin zu bezahlen, so dass sich der Chef dazu entschlieĂźt, zum Rezeptionisten zu fahren und ihn zu fragen. Vorher zeigt er uns noch einen Zettel, auf dem der Rezeptionist vermerkt hat, dass „der Kunde mit Kreditkarte zahlen wollte“ â€“ das stimmt â€“ „die Maschine jedoch defekt war“ â€“ auch das stimmt â€“ „Der Kunde hatte kein Geld dabei und konnte noch nichts zahlen“. Das stimmt nun nicht mehr â€¦ Und Spätestens jetzt sind wir uns sicher, dass dieser Sack sich die 30 CUC selbst eingesteckt hat.
Da hat er sich aber mit den zwei Falschen angelegt. Denn wir sind bereits zu lange auf Kuba, um uns noch so dummdreist übers Ohr hauen zu lassen. Außerdem sind 87 CUC für die wohl ätzendste Nacht und Unterkunft auf Kuba eindeutig zu viel. Und überhaupt: wieso sollten wir 30 CUC mehr zahlen als andere, erst recht, wenn wir uns einen Rabatt erhandelt haben.
Wir warten und warten, warten und warten. Jetzt kommt die „Langsam verliere ich aber die Geduld“-Taktik: Ich gehe zur Rezeptionistin, die vollkommen unschuldig ist und lasse sie spĂĽren, dass wir gerade sehr gekränkt und genervt sind. Ich fluche in ĂĽbelstem „Fuck“-Englisch herum[2] und frage, wo zum fuck dieser Typ wohnt, weil der Chef ja jetzt schon fucking lange weg ist und wir keinen Bock darauf haben, unseren kompletten fucking Urlaub an einer fucking Rezeption zu verbringen. „FĂĽnf Kilometer“, antwortet sie kleinlaut und zuckt mit ihren Schultern. Nach knapp 45 Minuten (!) kommt der Chef dann endlich mit JosĂ©, dem Rezeptionisten von gestern Abend, an.
JosĂ© begrĂĽĂźt uns lässig und schaut dann cool in eine andere Richtung. Er scheint also nach wie vor darauf zu bestehen, dass wir nichts bezahlt hätten. „Warum tust du das?“, frage ich ihn. Er schaut mich verwundert an und fragt „Was?“. Eine laute Diskussion bricht zwischen uns beiden los, und er behauptet tatsächlich steif und fest, nie Geld von uns bekommen zu haben. Ich versichere mich: „Gar kein Geld?“ Ich vermute zunächst noch, dass er lediglich nicht zugeben kann/will, dass er uns das Zimmer zum halben Preis fĂĽr diese Nacht ĂĽberlassen hat. „Nein. Nichts“, sagt dieser Hohlroller allerdings und verbaut sich somit seine letzte Chance mit mir einen Kompromiss einzugehen. Hätte er nämlich zugegeben, dass er bereits 30 CUC erhalten hat, hätte ich nämlich auch gesagt, dass ich mehr nicht dabei hatte und jetzt noch 27 CUC zahlen muss. So wäre er nämlich zwar die eingesackten 30 CUC wieder losgeworden, hätte aber seinen Job behalten dĂĽrfen (oder welche Konsequenzen ihm ansonsten drohen werden, falls seine Schuld bewiesen wird). Da er uns aber nach wie vor kriminalisieren will und behauptet, wir wollten die Zeche prellen, hat er es sich jetzt endgĂĽltig verschissen. „Zahl doch einfach“, sagt er sogar frech zu mir. Ich kann nicht mal eben schnell 57 CUC verschenken, lasse ich ihn wissen, da das auch fĂĽr mich eine Menge Geld ist. Das glaubt der Trottel einem Ausländer aber nicht. Alle Ausländer sind ja schlieĂźlich Millionäre. Wir diskutieren weiter. JosĂ© wird sogar noch frecher und fragt mich, ob ich gestern besoffen war oder wieso ich so eine verdrehte Wahrnehmung habe. Spätestens jetzt wird auch klar, dass der Typ unglaublich dumm ist. Bei solchen „Argumenten“[3].
Wir streiten weiter und weiter, kommen aber keinen Schritt voran. Das bemerkt dann auch der Chef, und er pocht erneut darauf, dass wir zahlen mĂĽssen. Ich erinnere mich dann aber wieder daran, dass ja noch drei, vier andere Menschen gestern, als wir bezahlt haben, anwesend waren und verlange, dass man sie „als Zeugen vorlädt“. „Um vier Uhr morgens waren drei, vier Zeugen anwesend?“, fragt der Chef ungläubig. „Um vier Uhr morgens?“, frage ich zurĂĽck. Im Gesicht des Chefs rĂĽhrt sich etwas. Er schaut JosĂ© kurz an, dann wieder mich. „Wann seid ihr angekommen? Doch heute morgen um vier Uhr, oder?“, will er wissen. â€“ „Nein“, antworte ich: „Gestern Abend, so gegen 21 Uhr.“ Der Hotelboss wird unruhig, holt einen Zettel hervor und zeigt ihn JosĂ©. „Wieso steht da 27.03. um 4 Uhr?“, fragt er den ĂĽberhaupt nicht mehr so coolen Kubaner. Der kann nur noch mit den Schultern zucken. „Frag den Parkwächter!“, rufe ich â€“ mittlerweile siegessicher â€“ dazwischen. Der Chef nickt, geht in einen anderen Raum und ruft offenbar den Parkwächter an. Eine Minute später ruft er JosĂ© zu sich in den Raum, und zwei weitere Minuten später kommt er raus und sagt, dass wir nun gehen können.
Der dumme JosĂ© tut mir nun aber doch irgendwie leid, bzw. ich habe Angst, dass er in diesem „sozialistischen“ System eine viel zu ĂĽbertriebene Strafe bekommt, und ich bitte den Chef, das ganze ohne Polizei zu regeln und ihn nicht zu hart zu bestrafen.
Was hat sich dieser Idiot nur dabei gedacht? Dass wir so wie er auch nicht rechnen können und am Ende unseres Aufenthaltes beim Zahlen nicht bemerkt hätten, dass man uns 57 CUC zu viel berechnet? Oder dass wir â€“ reich wie wir sind â€“ uns mal eben um so viel Geld erleichtern lassen, ohne uns dagegen zu wehren?
Wir wissen nicht, was ihm blĂĽht, aber er sollte wissen, worauf er sich einlässt, wenn er beim Klauen erwischt wird. Das alles hat er sich selbst zuzuschreiben, und er hat es mindestens zweimal während der Diskussion versäumt, auf einen Kompromiss von unserer Seite einzugehen, der ihm wohlmöglich den Arsch gerettet hätte. „Selbst dran schuld“, kann von daher nur unser Fazit lauten.

Wir fahren zum Hotel meiner Eltern und berichten ihnen von unserem Morgen. Das Wetter ist heute erneut schlecht, und von daher müssen wir uns Gedanken darüber machen, was wir unternehmen können. Faul am Strand liegen, ist nämlich leider nicht drin.
Wir beschlieĂźen an die Playa Blanca zu fahren. Dies ist der Ort, an dem am 28.10.1492 Kolumbus erstmals auf Kuba landete.
Wir fahren die StraĂźe in Richtung Rafael Freyre, passieren die Kleinstadt und biegen direkt danach auf die StraĂźe nach Bariay ab. Die StraĂźe wird immer katastrophaler. Extrem tiefe Schlaglöcher machen aus der StraĂźe einen Feldweg der ĂĽbelsten Sorte … und wir machen uns Sorgen um den kleinen Mietwagen. Dieser ist ĂĽbrigens schon total verdreckt. Das Highlight sind Teerbröckchen auf der Beifahrerseite, die meine Eltern beim Durchfahren einer StraĂźe abbekommen haben, die gerade „restauriert“ wurde.
Das „Beste“ an der Strecke Rafael Freyre â€“ Bariay ist mit Sicherheit das von einem Fluss ĂĽberflutete TeilstĂĽck der StraĂźe: Unser Å koda quält sich von Loch zu Loch, als sich vor uns plötzlich ein Fluss mit einer ordentlichen Strömung offenbart. Da mĂĽssen wir durch â€¦ Doch ist das ĂĽberhaupt möglich? Drei Fischer kommen zu uns und behaupten, es sei möglich, auch mit unserem kleinen Leihwagen. Einer der Fischer läuft zum Beweis ĂĽber die ĂĽberflutete „BrĂĽcke“. Zwei weitere Mietwagen kommen auf einmal an und bleiben ebenfalls zweifelnd vor dem Fluss stehen. Erst als ein Kubaner mit seinem Auto kommt und ohne zu zögern einfach durchfährt, setzen sich auch alle anderen Wagen wieder in Bewegung.

nasse StraĂźe
Auf der Hinfahrt

nasse StraĂźe (2)
… und wieder zurĂĽck

Wir erreichen die Playa Blanca, einen netten weißen Sandstrand. Dort essen wir zunächst einmal eine Peso-Pizza (5 Peso Cubano). Dies ist für Bekki und mich eine Premiere! In La Habana weigerten sich die Peso-Pizzabäcker, eine Pizza ohne Käse für uns zu backen, und seitdem haben wir es erst gar nicht mehr probiert. Der Pizzabäcker an der Playa Blanca ist aber dazu fähig, eine vegane Variante zu backen, und so essen wir erstmals eine typisch kubanische Straßenpizza. Und die schmeckt besser als erwartet.
Wir fragen uns, ob man Kolumbus denn kein Denkmal gesetzt hat und spazieren ein wenig herum. Wir fragen einen Kubaner, der uns sofort anbietet, uns zum Obelisken zu fĂĽhren. Oha, ein Obelisk also. Der nette Mann mit den ölverschmierten Händen erzählt uns, dass es sogar zwei Obelisken zu Ehren des Cristobál ColĂłn gibt, da man sich nicht sicher sei, wo genau er gelandet ist. „Ist ja schlieĂźlich schon ĂĽber 500 Jahre her“, bemerkt er richtig.
Als wir den Obelisken erreichen, haben wir unser kleines „Manneken Pis-Erlebnis“, denn der „Obelisk“ ist anstelle von geschätzten acht Metern nur knappe 1,80m groĂź und äuĂźerst unspektakulär. „Hier könnte er gelandet sein, weil dort die Felsen es erlauben wĂĽrden, mit Booten anzulegen.“ Aha.

Karte - Banes

Gegen Abend verabschieden wir uns von meinen Eltern und fahren nach Banes, einem Städtchen rund 30km sĂĽdöstlich von Guardalavaca. Hier soll es wieder Casa Particulares fĂĽr Ausländer geben. Die Fahrt von Guardalavaca nach Banes ist verdammt schön! Eine passable StraĂźe fĂĽhrt durch eine tolle grĂĽne Landschaft mit palmenbewachsenen HĂĽgeln. Hier begegnet man mehr Ochsenkarren und Pferden als Autos. Stinkende LKWs sind so ziemlich die einzigen motorisierten Vehikel, die einen wieder daran erinnern, dass man sich gerade nicht im 19. Jahrhundert befindet. Die Menschen hier strahlen auch dieses „karibische Flair“ aus, das es an den meisten Orten Kubas nicht mehr gibt. Sie grĂĽĂźen freundlich und lächeln uns an. Selten hat eine Autofahrt soviel SpaĂź gemacht.
Wir erreichen Banes. Banes hat eine indianische Vergangenheit. AuĂźerdem sind Batistas Eltern auf dem hiesigen Friedhof begraben, und Fidel Castro hat seine erste Frau in der Kirche von Banes geehelicht.
Wir entdecken ein „Guest House“ namens „El Castillito“[4]. Der Besitzer entdeckt auch uns Vorbeifahrende und springt winkend aus seinem Schaukelstuhl auf. Er hat etwas von Louis De Funès und ist uns sofort sympathisch. Das Zimmer ist auch okay, und so entschlieĂźen wir uns, hier zu bleiben.
Kurz darauf fahren wir mit dem Auto in die Stadt. Wir haben Hunger und wollen uns ein Bild von Banes machen. Zum ersten Mal fahren wir mit einem Auto in eine kubanische Stadt, gespannt, ob und wenn ja, was uns passieren wird. Ein Fahrradfahrer sieht, dass wir ĂĽberlegen, ob es nach links oder nach rechts ins Zentrum geht. Er lächelt und winkt uns freundlich nach links. „Verdammt, jetzt haben wir einen dieser „Parkwächter“ an der Backe“, denken wir uns. In Trinidad zum Beispiel halten solche Fahrradfahrer Autos an und „fĂĽhren“ sie zu einem Parkplatz. Entweder verlangen sie dafĂĽr dann schon Geld, oder sie versprechen dir, auf dein Auto „aufzupassen“, was oftmals so viel bedeutet wie: „Wenn du mir Geld gibst, passiert deinem Auto nichts. Wenn nicht, könnte es passieren, dass deine Reifen abgestochen sind, wenn du wieder zurĂĽckkommst.“ Na super. Ich ĂĽberhole den Radfahrer schnell in der Hoffnung, ihn abschĂĽtteln zu können. Als wir zwei Minuten später in einer StraĂźe parken wollen, steht er plötzlich neben uns. „Entschuldigen sie vielmals“, beginnt er erstaunlich höflich auf Spanisch zu reden. „Suchen sie zufällig noch ein Casa Particular?“ „Nein“, antworten wir. „Oh, schade.“ Und weg ist er. Banes ist cool.
Ein anderer Einheimischer kommt und macht uns darauf aufmerksam, dass wir hier nicht parken können. Wir sollen uns auf die andere StraĂźenseite stellen. Dort bekommen wir keinen Strafzettel und unserem Auto passiert auch nichts, weil wir dort direkt vor seinem Haus stehen. Haben wir ihn also doch noch erwischt, denken wir uns. Von wo wir kommen, möchte er wissen. „Aus Deutschland“, antworten wir. Das versetzt den Mann nahezu in Ekstase und er beginnt uns auf Deutsch zuzutexten. Er heiĂźt Alfredo und liebt Deutschland. Seine GroĂźeltern waren Basken, und von daher freut er sich immer darĂĽber, Europäer zu sehen, da diese ja „aus seinem Dorf“ kommen könnten. Der Redefluss nimmt seinen Lauf …
FrĂĽher war Alfredo der „Dorfhistoriker“, das heiĂźt, er arbeitete im Museum fĂĽr indianische Kultur, dem Museo BanĂ­[5]. Er war der MuseumsfĂĽhrer fĂĽr deutsch und englisch. Jetzt kommen aber anstelle von 200-300 Touristen nur noch 2-3 Touristen täglich in die Stadt, und so wurde sein Posten eingespart. Jetzt ist er Sicherheitsmann im Boulevard, der FuĂźgängerzone, direkt um die Ecke. Aus diesem Grunde steht auch unser Auto so sicher hier.
Wunderbar: Alfredo will gar kein Geld, und Banes bleibt somit cool.
Er will uns sogar zu einem Kaffee einladen, wir haben jedoch Hunger und lehnen zunächst dankend ab. Er empfiehlt uns „El Latino“, das beste Restaurant der Stadt. Praktischerweise ist dieses auch nur 30m von seinem Haus entfernt. Alfredos Redefluss fängt auf einmal wieder von neuem an zu flieĂźen, und so stehen wir noch 20 Minuten mit ihm herum. Dann endlich können wir uns von ihm lösen und schauen uns die Stadt und andere Restaurants kurz an. Wir beschlieĂźen, dass das „El Latino“ tatsächlich am besten zu sein scheint und wollen uns gerade wieder dorthin begeben als â€¦ Alfredo auf einmal wieder vor uns steht. Und sein Redefluss beginnt erneut zu flieĂźen. Aber er erzählt immerhin immer wieder interessante Dinge. Stadthistorische Dinge:
Fidel Castro wollte die Tochter eines kubanischen Mafioso heiraten. Dieser war allerdings dagegen, dass seine Tochter einen Kubaner heiratet, und so wollte er wohl zunächst den jungen Fidel abknallen. Dies gelang ihm jedoch nicht, und so konnte er die Hochzeit nicht verhindern. Er konnte aber gleichwohl verhindern, dass sich die beiden Verliebten ein Zimmer teilen, und so mussten Fidel und seine erste Frau getrennt voneinander einschlafen. Dieser Zustand änderte sich erst, als Fidel zum Studieren in die USA zog.

Nach dem Essen im „Latino“ versuchen wir uns lautlos davonzuschleichen. Alfredo entdeckt uns aber natĂĽrlich â€“ er hat ja auch schlieĂźlich auf den Wagen aufgepasst â€“ und lädt uns erneut zum Kaffee trinken ein. Wir lehnen erneut dankend ab und vertrösten ihn auf „morgen oder so“.

Im Casa angekommen, waschen wir ein paar unserer stinkigen Klamotten, was bitter nötig ist, da sie seit Baracoa und der dortigen â€“ zu dieser Jahreszeit â€“ abartig hohen Luftfeuchtigkeit (98%!) äuĂźerst klamm sind und modrig riechen. Dort waschen ging aber nicht, da wir sie bei dieser Luftfeuchtigkeit ja niemals wieder trocken bekommen hätten.

Zeit zum Schlafen,
Dennis y Rebekka


  • [1] Heute zum GlĂĽck ja nur 30 CUC (siehe gestern)
  • [2] Die komplette Diskussion wurde aufgrund der Chancengleichheit in Englisch gehalten. Denn Englisch ist weder unsere Muttersprache, noch die der Hotelangestellten.
  • [3] Gestern hatte er sogar einen Zettel mit dem kleinen „Ein mal Eins“ darauf vor sich liegen:
    10 x 10 = 100, 3 x 4 = 12 etc. Aber das nur nebenbei â€¦ zwölf Jahre Schulpflicht!?

  • [4] auf Deutsch: „Das Schlösschen“
  • [5] Nach dem gleichnamigen Kazikenhäuptling benannt.

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