Anarchistenherz
Heart of the Anarchist
¡Hola!
Nun sind auch die ersten zwei Tage meines Kuba-Reiseberichts online!
Anarchistenherz
Dennis, Rebekka y la victoria siempre
Das Vorwort zu »Anarchistenherz« hat meine Schwester Andrea geschrieben. Sie hat auch beiden Büchern die Titel gegeben. Beide Male sehr passend, wie ich finde.
Ich bitte zu beachten, dass ich mich vor meiner Reise wenig über das aktuelle Kuba informiert habe, da ich mich dem absoluten Kulturschock aussetzen wollte. Auf diese Weise sollte das Buch authentischer für »Nicht-Kubaner« werden, speziell für jene, die Kuba noch nicht kennen. Teilweise bin ich in meiner Meinung über Kuba – speziell der politischen – sehr drastisch. Vermutlich ist nicht alles, was in »Anarchistenherz« geschrieben steht, hundertprozentig korrekt. Auch fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen lateinamerikanischen Ländern.
Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mich der Zustand Kubas im Frühjahr 2007 schockte. Mit Sozialismus, wie ich ihn definiere, hatte dieses Land wenig zu tun. Apartheid trifft es da stellenweise schon eher.
Das größte Problem Kubas ist meiner Meinung nach jedoch kein hausgemachtes. Auch wenn sich die Kubaner das Leben durchaus selbst schwer machen, sind die größten Probleme des Landes das Wirtschaftsembargo und der sogenannte »Helms-Burton Act«.
Ich kann nicht behaupten, mich auf Kuba sonderlich wohlgefühlt zu haben. Es war aber eine der interessantesten und emotional schmerzhaftesten Erfahrungen meines Lebens und ich kann nur jedem US-Präsidenten – amtierend oder bereits in Rente – empfehlen, sich vor Ort anzusehen, wie dieses geschundene Volk unter dem von den USA erlassenen Embargo zu leiden hat.
Lest bitte meinen Bericht und verschafft Euch einen Eindruck davon, wie ich Kuba wahrgenommen habe. Verwechselt diese Tagebuchseiten aber nicht mit einem wissenschaftlichen Text!
Dies sind hauptsächlich emotionale Eindrücke. Direkt aus meinem Anarchistenherzen …
Die Revolution ist tot, lang lebe die Revolution!
Dennis Knickel
¡Hola!
The first two days of my Cuba travelogue are now online too!
Heart of the Anarchist
Dennis, Rebekka y la victoria siempre
The foreword to "Heart of the Anarchist" was written by my sister Andrea. She also gave both books their titles. Both times very fittingly, I think.
Please note that before my trip I deliberately learned very little about present-day Cuba, because I wanted to expose myself to the absolute culture shock. In this way, the book was supposed to become more authentic for "non-Cubans", especially for those who do not yet know Cuba. At times, my opinion of Cuba – especially the political one – is very drastic. Presumably, not everything written in "Heart of the Anarchist" is 100 percent correct. I also lack points of comparison with other Latin American countries.
Nevertheless, I have to say that the state of Cuba in spring 2007 shocked me. It had little to do with socialism as I define it. In some respects, apartheid comes closer.
In my opinion, however, Cuba’s biggest problem is not homemade. Even though Cubans certainly make life difficult for themselves, the country’s biggest problems are the economic embargo and the so-called "Helms-Burton Act".
I cannot say that I felt particularly comfortable in Cuba. But it was one of the most interesting and emotionally painful experiences of my life, and I can only recommend to every US president – whether currently in office or already retired – to go there and see for themselves how this battered people suffers under the embargo imposed by the United States.
Please read my report and get an impression of how I perceived Cuba. But do not confuse these diary pages with a scholarly text!
These are mainly emotional impressions. Straight from my anarchist heart …
The revolution is dead, long live the revolution!
Dennis Knickel
